Der KREIS gilt als Symbol

für die Zusammenarbeit

und freie, ununterbrochene

künstlerische Arbeit.

 

In unseren Tagen, einer Zeit allgemeiner Verflachung und Überbewertung des Materiellen, will der KREIS alle jenen Menschen ansprechen, die an geistigen Werten lebendigen Anteil haben. Er will ein Forum für alle schöpferischen Kräfte sein, die eine freie Diskussion und möglichst verantwortungsvolle, offene Kritik für ihre weitere künstlerische Entwicklung unbedingt notwendig erachten.
Es ergibt sich von selbst, dass Diskussionen sich ebenso mit fachlichen Fragen beschäftigen als auch mit der Beziehung, die das Werk mit dem Leben der Zeit verbindet.
Der KREIS fühlt sich keiner einzelnen Richtung in der Kunst besonders  verpflichtet; wir fordern vom Künstler ernste Arbeit und erwarten von ihm die Aussage des Wesentlichen.
Sowohl künstlerische als auch wissenschaftliche Arbeiten wollen wir nach unseren Möglichkeiten fördern.
Der KREIS verzichtet auf parteipolitische Bindung, ist aber nicht unpolitisch. Geistige Freiheit ist eine unerlässliche Voraussetzung jeder kulturellen Entwicklung.
Zu unseren wesentlichen Aufgaben zählt die Durchführung von  Autorenabenden,

Konzerten,

Ausstellungen

und die Herausgabe von Schriften. Unsere Arbeit besteht aber auch darin, Verbindungen zu anderen Gruppen und Vereinigungen aufzunehmen, Kontakte zu knüpfen und zu halten, Künstler als Gäste für Vorträge und Diskussionen, etc. einzuladen.
Der Kreis soll wieder eine lebendige Künstlergemeinschaft werden, wie er es seit 1932 bis vor einigen Jahren war.